Hunde

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Jeder kennt sie oder hat selbst einen solchen Hund: Der größte „Hundeangeber“ verkriecht sich bei dem ersten Böllerschuss schlotternd und zähneklappernd unter dem Bett, Sofa oder Frauchens / Herrchens Füßen. Die Tiere haben regelrechte Panik.

Was kann man nun tun, um den Hund nicht jedes Jahr wieder mit Beruhigungsmitteln betäuben zu müssen, damit er den Jahreswechsel übersteht?

Beginnen Sie rechtzeitig mit der Therapie und nicht erst kurz vor Silvester. Dieser Tag kommt jedes Jahr wieder, immer zur selben Zeit !!!

Die Therapie nennt sich „Desensibilisierung“. D.h. der Hund wird jeden Tag den angsteinflößenden Geräuschen ausgesetzt, damit er lernt, es passiert nichts schlimmes, auch wenn es 20 Stunden am Tag böllert. Irgendwann hat auch der größte Angsthase keine Lust mehr sich aufzuregen.

Wie funktioniert jetzt diese Therapie genau?
Frauchen / Herrchen besorgt sich eine „Geräusche-CD“ mit den furchtbaren Geräuschen.
Diese CD wird dem Hund jeden Tag mehrmals vorgespielt. Erst ganz, ganz leise, so dass der Hund keine Panikreaktion zeigt. Toleriert der Hund das, wird nach einigen Tagen die Lautstärke etwas gesteigert. Immer langsam, Dezibel für Dezibel, bis eines Tages in der Wohnung ein ohrenbetäubendes Feuerwerk herrscht. Sobald der Hund bei einer bestimmten Lautstärke wieder Panik zeigt, wieder zurück und in kleineren Schritten nochmals beginnen. Nur Geduld es funktioniert!!!

Wichtig ist es, sich als Bezugsperson neutral zu verhalten! Nicht trösten! Dadurch bestärken sie Ihren Hund nur in seiner Panik und belohnen diese durch Zusprache. Sie müssen Ihrem Hund durch ihr eigenes souveränes („cool-man“) Verhalten zeigen, dass gar nichts schlimmes passiert und es keinen Grund gibt sich aufzuregen. Auch wenn es anfangs schwerfällt und sie eigentlich trösten wollen.

Durch Homöopathika, Bachblüten oder den „D.A.P.-Zerstäuber“ (Pherhormon) kann die Desensibilisierung günstig beeinflusst werden. Die Mühe lohnt sich und wird sich beim nächsten Gewitter oder Jahreswechsel bezahlt machen!

Auch bei anderen angstbesetzten Situationen wie z.B. Plastikplanen, Mülltonnen, Drachen, Flaggen usw. gilt nie… niemals „falsch“ loben, also trösten wollen. Sie sagen z.B.: “Armer kleiner Wauwi, ist doch nur eine Mülltonne… ei tei tei guzi guzi brauchst doch keine Angst zu haben.“

Ihr Hund wird folgendes verstehen: „Das machst du aber ganz fein, immer schön sträuben. Mülltonnen sind hundekinderfressende Ungeheuer!“

Und haben Sie es gemerkt? Der Hund versteht nicht die einzelnen Worte, wohl aber den Tonfall! Und der Tonfall lobt und bestärkt in der Situation, also in der Angst.

Wie machen wir es besser ?

  1. gelassen bleiben („Ich sehe absolut keinen Grund sich aufzuregen“)
  2. Sicherheit ausstrahlen („Da müssen wir beide durch und kommen da auch durch“)
  3. den Augenblick abwarten, in dem der Hund gerade einen sekundenbruchteil nicht
    ängstlich ist, weil er abgelenkt ist oder aus purem Versehen und dann
  4. Loben, Leckerchen einen Flicflac-schlagen, goooooood boy/girl
    Das Timing ist hierbei ganz wichtig! Wirklich nur loben wenn keine Angst gezeigt wird.

Gerade beim Hundekind suchen sie Situationen, die in einem langen glücklichen Hundeleben nun einmal vorkommen können. Helfen Sie Ihrem Hund dabei ruhig, entspannt und souverän zu reagieren. Machen sie es jetzt und nicht später irgendwann mal. Die ersten 16 Wochen sind die sogenannten Prägewochen. Alles was der Hund in diese Zeit lernt positiv oder negativ fällt ihm sehr leicht und bleibt meist ein Leben lang abrufbar.

 
 
Ein herrlich elastischer Teig für golden gesprenkelte, weiche Leckerbissen.
 
Zutaten für ca. 60 Stück:
 
  • 750 ml Mehl
  • 2 Teelöffel Knoblauchpulver
  • 125ml Pflanzenöl
  • 250 ml Reibekäse
  • 1 Ei
  • 250 ml Milch
 
Zubereitung
 
  • Mehl & Knoblauchpulver in einer großen Rührschüssel mischen.
  • Eine Mulde in das Mehl eindrücken. Nach und nach Öl, Käse, Ei und Milch unterrühren, bis eine homogene Masse entsteht.
  • Den Teig etwa 3-4 Minuten auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten.
  • Den Teig auf 12mm ausrollen.
  • Plätzchen ausstechen und auf leicht gefettetes Backblech legen.
  • Die Kekse bei 200 Grad ca. 25min backen.
  • Kekse auskühlen lassen und bei Raumtemperatur in einem Gefäß mit nicht absolut dicht schließenden Deckel lagern.
 
 
Herbstzecken-erhöhte Infektionsgefahr!
 
Im Herbst gibt es zwar im Allgemeinen weniger Zecken, nichtsdestotrotz sind diese besonders stark mit gefährlichen Erregern infiziert Die häufigsten Erkrankungen sind die Babesiose (Hundemalaria),Hunde-Anaplasmose, Borreliose und FMSE. Bis vor wenigen Jahren waren dies ausschließlich Erkrankungen in südlichen Ländern. Diese hat sich jedoch durch den Klimawandel und den zunehmenden Tourismus geändert.
Es gilt also seine Vierbeiner vor diesen Gefahren auch innerhalb Deutschlands zu schützen. Dies geschieht durch wirksame Antiparasitika (Zeckenmittel), die immer verschreibungspflichtig sind und nicht im Supermarkt zu beziehen sind, und im Falle der Borreliose durch eine Impfung.
 
     
     
Babesiose (Hundemalaria):    
     
Die Babesiose wird durch die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus) übertragen. Die Zecke überträgt beim Saugakt den Parasiten Babesia Canis. Dieser zerstört die roten Blutkörperchen des Hundes, was zu einer Anämie (Blutarmut) und einer Gelbsucht führt.
Unbehandelt führt diese Erkrankung innerhalb von Tagen zum Tode.
 
     
     
Ehrlichose (Hunde-Anaplasmose):    
     
Sie wird durch die Zecke Ixodes ricinus übertragen. Es ist ein Bakterium (Anaplasma phagocytophilum), welches die weißen Blutkörperchen zerstört. Die Symptome sind Fieber, Gewichtsverlust, Schlappheit, Ödeme an den Gliedmaßen, Blutarmut und Störungen des zentralen Nervensystems. Auch können Gelenksentzündungen auftreten.
 
     
     
Borreliose    
     
Das ist die „Zeckenkrankheit“. Ebenfalls durch Ixodes ricinus übertragen , handelt es sich um Bakterien (Borrelien).Die Infektionsgefahr ist im Herbst größer als im Frühjahr. Es kommt zu entzündlichen Gelenkserkrankungen, i.d.R. sind mehrere wechselnde Gelenke betroffen. Das führt zu wechselseitigem Hinken.
   
     
     
FMSE (Frühsommermeningitis):    
     
Der Holzbock (Ixodes ricinus) überträgt die Viren. Diese Erkrankung sollte nicht mit der Borreliose verwechselt werden. Sie ist für den Hund nur sehr selten mit Symptomen verbunden. Für den Menschen ist sie ungleich gefährlicher. Über die Impfung hierfür berät sie ihr Hausarzt. Wir beraten sie gerne, wie sie Ihr Tier wirksam schützen können.